MENSCH - NATUR - UMWELT

Honduras

Honduras Naturwaldreichtum ist einzigartig. Bergnebelwälder, Sumpfurwälder bis hin zu den ausgedehnten montanen Kiefernnaturwäldern prägen das Bild des zentralamerikanischen Landes. Die Ansprüche des Menschen an die vorhandenen Naturressourcen sind auch hier vielfältig und zeigen sich vielerorts auf zerstörerische Weise. Der Patuca Nationalpark ist ein Beispiel dafür, dass trotz staatlichen Schutzes die Ökosysteme rigoros in Produktivflächen für Land- und Viehwirtschaft umgewandelt werden.

Nationalpark PATUCA!

Warum wird der Regenwald des Nationalparks Patuca in Honduras zerstört, und wie erleben Kinder der Bauernfamilien des Flusses Patuca ihre Umwelt. Ein Videobeitrag, der im Rahmen einer Medien-AG an einer Grundschule realisiert werden konnte, erzählt vom Alltag der Regenwaldbewohner. Medienworkshop in Zusammenarbeit mit der Gespa e. V. sowie Bildung trifft Entwicklung (BtE)/Regionale Bildungsstelle Nord.
 
weltwärts - Honduras

Adrian Fröhlich verbringt ein Freiwilliges Soziales Jahr in Honduras. Sein Wohn- und Projektort ist die Stadt La Esperanza-Intibucá. Hier hat Adrian Gelegenheit, intensiv mit der indigenen Volksgruppe der Lenca zusammen zu arbeiten. In einem Filmbrief an sein Zuhause berichtet er von seinen Erlebnissen und Erfahrungen in diesem fremden Land.
La Esperanza ist eine Stadt, die von vielen Bergbauernfamilien als Vermarktungszentrum für ihre landwirtschaftlichen Produkte genutzt wird. Sie liegt inmitten des Lebens- und Kulturraumes der Ethnie Lenca. Umweltdelikte und Konflikte um den Bau eines Staudamms  spitzen sich immer wieder zu. Am 3. März 2016 wird eine Lenca-Umweltaktivisten, die sich für die Rechte der indigenen Bergvölker einsetzte, von Auftragskriminellen kaltblütig ermordet.